Ambergerin fällt auf „russische Callcenter”-Masche herein | Amberg24

vor 10 Minuten
Eine 76-jährige Frau aus Amberg wird Opfer der neuen „russischen Callcenter”-Betrugsmasche.  (Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Eine 76-jährige Frau aus Amberg wird Opfer der neuen „russischen Callcenter”-Betrugsmasche. (Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Eine 76-jährige Frau aus Amberg wird Opfer der neuen „russischen Callcenter”-Betrugsmasche. (Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
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Eine 76-jährige Frau aus Amberg wird Opfer der neuen „russischen Callcenter”-Betrugsmasche. (Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Ambergerin fällt auf „russische Callcenter”-Masche herein

Eine 76-jährige Frau aus Amberg wird Opfer der neuen „russischen Callcenter”-Betrugsmasche. Sie verliert einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Die 76-jährige Ambergerin mit russischen Wurzeln erhielt am Donnerstagabend, 28. Mai, einen Anruf von einem Unbekannten, der ihr in russischer Sprache mitteilte, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Um die Freilassung der Tochter zu sichern, sollte die Frau eine Kaution zahlen. Die Geschädigte ging darauf ein und übergab daraufhin auf einem Parkplatz an der Ecke Regensburger Straße/Merianstraße einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag an einen Geldabholer. Er steckte es ein und ging weg.

Im Anschluss erkannte die Geschädigte den Betrug und zeigte ihn bei der nächsten Polizeidienststelle an. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung konnte der Mann nicht gefasst werden. Der Geldabholer wird als etwa 25 Jahre alt, 1,75 Meter groß, mit kurzen, dunklen Haaren, schlanker Statur und osteuropäischem Aussehen beschrieben. Er trug ein blaues Hemd und eine helle Hose. Er könnte einen kleineren schwarzen Stoffbeutel und zwei Umschläge bei sich getragen haben.

Die Kriminalpolizei Amberg ermittelt, bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 09621/890-0 und wendet sich mit folgender Frage an die Öffentlichkeit: Wer hat am Donnerstag, 28. April, zwischen 20 und 21 Uhr im Bereich der Regensburger Straße/Merianstraße in Amberg verdächtige Beobachtungen gemacht beziehungsweise im Umfeld des Lokals „Asia Palast“ (vor allem Personen oder Fahrzeuge)? Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt eindringlich vor dieser und ähnlichen Betrugsmaschen. Die Betroffenen sollen bei solchen Anrufen sofort auflegen und sich nicht unter Druck setzen lassen.

Die Polizei fordert für Ermittlungen niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände. Sie rät mit Angehörigen oder engen Vertrauten ein Codewort für Notfälle zu vereinbaren, welches bei einem zweifelhaften Gespräch abgefragt wird. Wird dieses Codewort genannt, ist der Hilferuf echt. Das Codewort sollte leicht zu merken, aber nicht zu leicht zu erraten sein. Ein Rückruf unter der am Telefon angezeigten Nummer ist zu unterlassen ebenso eine Übergabe von Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte. Gesundes Misstrauen ist laut Polizei keine Unhöflichkeit.

 
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