Filme aus Amberg bei Internationaler Kurzfilmwoche Regensburg | Amberg24

vor 6 Stunden
Couch und Joint, ein typischer Abend bei Tim und Marvin. „Schrödingers Pizza” wird auf der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg gezeigt. (Bild: Konstantin Popp, Laura Schwabbauer Germany, 2025)
Couch und Joint, ein typischer Abend bei Tim und Marvin. „Schrödingers Pizza” wird auf der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg gezeigt. (Bild: Konstantin Popp, Laura Schwabbauer Germany, 2025)
Couch und Joint, ein typischer Abend bei Tim und Marvin. „Schrödingers Pizza” wird auf der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg gezeigt. (Bild: Konstantin Popp, Laura Schwabbauer Germany, 2025)
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Couch und Joint, ein typischer Abend bei Tim und Marvin. „Schrödingers Pizza” wird auf der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg gezeigt. (Bild: Konstantin Popp, Laura Schwabbauer Germany, 2025)

Filme aus Amberg bei Internationaler Kurzfilmwoche Regensburg

Schrödingers Pizza, Den Todesmärschen auf der Spur, Still und Zugzwang Blutbahn sind vier Kurzfilme, die von Studierenden der OTH Amberg-Weiden gemacht wurden. Sie werden auf der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg gezeigt.

Die Internationale Kurzfilmwoche bringt Anfang März Filmschaffende und Publikum nach Regensburg. Teil davon ist auch der Wettbewerb „Regionalfenster”, bei dem Produktionen aus der Oberpfalz und ganz Bayern gezeigt werden. Mit mehreren Beiträgen sind in diesem Jahr Studierende der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden vertreten.

Preisgeld zu gewinnen

Gezeigt werden die Filme Schrödingers Pizza, Den Todesmärschen auf der Spur, Still und Zugzwang Blutbahn in den Wettbewerben „Regionalfenster 1 und 2”. Das Regionalfenster ist eine Plattform für filmische Arbeiten oft mit Bezug zur Region – thematisch, biografisch oder durch die beteiligten Filmschaffenden. Aus mehr als 40 eingereichten Kurzfilmen wurde heuer eine Auswahl getroffen, die unterschiedliche Produktionsformen umfasst, heißt es von der Pressestelle der Kurzfilmwoche. Eine dreiköpfige Jury sichtet die Beiträge im Kino und vergibt zwei Preise in Höhe von jeweils 500 Euro. Die Preise werden von Oberpfalz Marketing gestiftet.

Was wird gezeigt?

Schrödingers Pizza(9 Minuten) – Couch und Joint, ein typischer Abend bei Tim und Marvin. Die Wohnung verqualmt und die Katze, auf die Marvin aufpassen sollte, ist vergessen. Oder doch verschwunden? Immerhin das Katzenfutter ist beständig. Regie: Konstantin Popp, Laura Schwabbauer; Produktion: Konstantin Popp, Laura Schwabbauer, Luis Köchl . Vorführtermine: Freitag, 6. März, 18 Uhr, Ostentorkino; Donnerstag, 12. März, 20 Uhr, Filmgalerie im Leeren Beutel.

Den Todesmärschen auf der Spur – 80 Jahre nach den Todesmärschen der KZ-Häftlinge stellt sich Bruck im Landkreis Schwandorf seiner Vergangenheit. Der Film dokumentiert das Gedenken, Begegnungen mit Zeitzeugen und das Bemühen einer Gemeinde, Verantwortung für die vergessenen Opfer zu übernehmen. Die Zeitzeugin Klara Bruckner schildert ihre Erinnerung als Kind, als sie KZ-Häftlinge auf dem Hof ihrer Familie sah. Robert Amrhein berichtet aus der Perspektive seines Großvaters, der nach Kriegsende die Leichen der ermordeten Häftlinge am Waldrand von Bruck fand. Die Zeitzeugin Marianne Vanino erzählt, wie sie sich als Kind gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern in einer Hütte im Wald oberhalb von Bruck vor Nazi-Soldaten verstecken musste. Regie: Maximilian Seyfert. In einer Pressemitteilung der OTH Amberg-Weiden heißt es, dass die vier Studierenden Maximilian Seyfert, Hao Phan Ngoc, Viktoria Svistunova und Dominik Zeitler aus dem Bachelorstudiengang Medientechnik und Medienproduktion für diesen Film den Publikumspreis des Jugendfilmfestivals Oberpfalz erhalten haben. Der Film entstand im Sommersemester 2025 im Rahmen des Moduls Medienprojekte unter Betreuung von Prof. Stephan Löhr. Thema ist das Gedenken an die Todesmärsche von KZ-Häftlingen, die im April 1945 das Gebiet der Marktgemeinde Bruck durchquerten. Der Film „Den Todesmärschen auf der Spur“ ist auf der Homepage der Marktgemeinde Bruck abrufbar. Vorführtermine: Freitag, 6. März, 18 Uhr, Ostentorkino; Donnerstag, 12. März, 20 Uhr, Filmgalerie im Leeren Beutel.

Still (6 Minuten) – Louisa, 35, zieht in eine neue Wohnung. Schon bald stapeln sich dort nicht nur ungeöffnete Umzugskartons, sondern auch unbeantwortete Mailbox-Nachrichten. Während ihre Freunde immer lauter nach Louisa fragen, wird ihr neues Heim zum stillen Gefängnis. Regie: Melvin Feiner, Max Tauscher; Produktion: Max Tauscher; Vorführtermine: Freitag, 6. März, 18 Uhr, Ostentorkino; Donnerstag, 12. März, 20 Uhr, Filmgalerie im Leeren Beutel.

Zugzwang Blutbahn (14 Minuten) – Otto bewegt sich zwischen zwei Realitäten. Während er sich im Krankenhaus auf eine lebensrettende Blutspende für seine Frau vorbereitet, wird plötzlich auch seine verunfallte Schwester eingeliefert. Beide benötigen dringend seine seltene Blutgruppe, doch nur eine kann die Spende bekommen. An einem einsamen Bahnhof muss Otto die Weichen des Lebens selbst stellen. Regie: Michael Markhof, Pascal Sommer. Produktion: Michael Markhof, Pascal Sommer. Vorführtermine: Freitag, 6. März 2026, um 20.30 Uhr im Ostentorkino; Donnerstag, 12. März, um 17.30 Uhr in der Filmgalerie im Leeren Beutel.

 
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