Knall und Risse: Was hinter den Schäden am HCA-Gymnasium steckt | Amberg24

vor 3 Stunden
Der Altbau des HCA-Gymnaisums in Sulzbach-Rosenberg macht Probleme. Mitarbeiter des Amberg-Sulzbacher Hochbauamts gehen davon aus, dass es sich um eine „unkontrollierte Setzung des ganzen Gebäudetraktes“ handelt. (Archivbild: Petra Hartl)
Der Altbau des HCA-Gymnaisums in Sulzbach-Rosenberg macht Probleme. Mitarbeiter des Amberg-Sulzbacher Hochbauamts gehen davon aus, dass es sich um eine „unkontrollierte Setzung des ganzen Gebäudetraktes“ handelt. (Archivbild: Petra Hartl)
Der Altbau des HCA-Gymnaisums in Sulzbach-Rosenberg macht Probleme. Mitarbeiter des Amberg-Sulzbacher Hochbauamts gehen davon aus, dass es sich um eine „unkontrollierte Setzung des ganzen Gebäudetraktes“ handelt. (Archivbild: Petra Hartl)
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Der Altbau des HCA-Gymnaisums in Sulzbach-Rosenberg macht Probleme. Mitarbeiter des Amberg-Sulzbacher Hochbauamts gehen davon aus, dass es sich um eine „unkontrollierte Setzung des ganzen Gebäudetraktes“ handelt. (Archivbild: Petra Hartl)

Knall und Risse: Was hinter den Schäden am HCA-Gymnasium steckt

Der Altbau des HCA-Gymnasiums in Sulzbach-Rosenberg setzt sich. Mit einem Schlag enstanden Risse in den Wänden. Die Ursache scheint gefunden. Es wird engmaschig überwacht, ob die Schule noch sicher ist. Klar ist: Das wird richtig teuer.

Am 14. Oktober 2025 passierte das Unvorhersehbare im Sulzbach-Rosenberger Gymnasium: Ein lauter Knall enthüllte einen besorgniserregenden Riss im Altbau. Untersuchungen zeigen nun, dass eine „unkontrollierte Setzung“ des Gebäudes Ursache des Problems ist – wahrscheinlich wegen einer defekten Wasserleitung.

Der Boden setzte sich aufgrund eines kaputten Verbindungsteils der Edelstahlwasserleitung. Das Leck führte zu einer Durchfeuchtung unter der Bodenplatte, was den Gebäudestandard beeinträchtigte. Der Schaden hätte entdeckt werden können, als schon früher Wasser unregelmäßig in den Pumpensumpf lief, aber eine Kamerabefahrung war nicht möglich und die Situation beruhigte sich zunächst.

Mit einem Aufwand von 19.000 Euro wurde die Leitung mittlerweile repariert. Doch das ist nur ein Bruchteil der abschließend erwarteten Kosten für die vollständige Instandsetzung; diese könnten bis zu einer halben Million Euro betragen. Ein elektronisches Riss-Monitoring wurde installiert, um das Gebäude weiterhin sicher nutzen zu können, während ein umfassendes Sanierungskonzept erarbeitet wird.

 
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