„Ratschbankerln” in Sulzbach-Rosenberg: Was es damit auf sich hat | Amberg24

vor 2 Stunden
In Sulzbach-Rosenberg gibt es seit Neuestem zwei sogenannte „Ratschbankerln”. Sie sollen helfen, Jung und Alt wieder miteinander ins Gespräch zu bekommen. Die Schilder machen darauf aufmerksam, was der Zweck der Bank ist.  (Bild: Stephan Huber)
In Sulzbach-Rosenberg gibt es seit Neuestem zwei sogenannte „Ratschbankerln”. Sie sollen helfen, Jung und Alt wieder miteinander ins Gespräch zu bekommen. Die Schilder machen darauf aufmerksam, was der Zweck der Bank ist. (Bild: Stephan Huber)
In Sulzbach-Rosenberg gibt es seit Neuestem zwei sogenannte „Ratschbankerln”. Sie sollen helfen, Jung und Alt wieder miteinander ins Gespräch zu bekommen. Die Schilder machen darauf aufmerksam, was der Zweck der Bank ist. (Bild: Stephan Huber)
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In Sulzbach-Rosenberg gibt es seit Neuestem zwei sogenannte „Ratschbankerln”. Sie sollen helfen, Jung und Alt wieder miteinander ins Gespräch zu bekommen. Die Schilder machen darauf aufmerksam, was der Zweck der Bank ist. (Bild: Stephan Huber)

„Ratschbankerln” in Sulzbach-Rosenberg: Was es damit auf sich hat

In Sulzbach-Rosenberg gibt es seit Neuestem zwei sogenannte „Ratschbankerln”. Sie sollen helfen, Jung und Alt wieder miteinander ins Gespräch zu bekommen. Die Stadt will damit auch negativen Auswirkungen von Social Media entgegenwirken.

„Ratschbankerl” in Sulzbach-Rosenberg: Ein Projekt für mehr Miteinander
Die Stadt Sulzbach-Rosenberg will den zwischenmenschlichen Austausch fördern – und setzt auf ein charmantes Pilotprojekt: die „Ratschbankerl”. Zwei dieser Gesprächsbänke stehen bereits im Stadtgebiet, eine im Stadtpark nahe dem Kinderspielplatz und eine am Gänsangerbrunnen in Rosenberg. Die Idee ist simpel, aber wirkungsvoll: Schilder an den Bänken laden dazu ein, sich hinzusetzen und mit unbekannten Sitznachbarn ins Gespräch zu kommen.

Laut Bürgermeister Stefan Frank soll das Projekt besonders die Jüngeren dazu ermutigen, abseits von Social Media Kontakte zu knüpfen. „Wir wollen, dass Jung und Alt wieder leichter miteinander ins Gespräch kommen“, erklärt der Bürgermeister.

Ob das Konzept fruchtet und Smartphones tatsächlich mal zur Seite gelegt werden, bleibt offen. Doch die Hoffnung ist da: Sollte das Projekt erfolgreich sein, könnten weitere solcher Bänke an belebten Orten folgen. Geboren wurde die Idee aus der Veranstaltung „Senioren 2.0“, bei der es um eine bessere Integration älterer Menschen ging. Der Ansatz ist klar: Mehr Kommunikation und Miteinander – gerade in Zeiten, wo persönliche Gespräche oft zu kurz kommen.

 
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