Der Spielabbruch am Freitagabend in der Kreisliga Süd hatte zum Glück keine weitreichenden Folgen. Dem betroffenen Torwart des 1. FC Rieden geht es wieder besser.
„Alle Tests im Krankenhaus sind positiv verlaufen. Unser Torwart ist auf dem Weg der Besserung”, gab Timo Studtrucker, Trainer des 1. FC Rieden, am Sonntagvormittag vorsichtig Entwarnung. Demnach hat Keeper Georg Haak bereits den Wunsch geäußert, möglichst bald wieder zwischen Pfosten zu stehen. „Wir gehen da aber kein Risiko ein. Er soll erstmal ein Pause einlegen. Vor einem weiteren medizinischen Check geht er nicht auf den Platz.”
Das Punktspiel in der Kreisliga Süd zwischen der SG Traßlberg/Poppenricht und dem 1. FC Rieden war am Freitagabend auf dem Sportplatz in Poppenricht beim Stand von 1:1 abgebrochen worden, als Gästekeeper Georg Haak mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus transportiert werden musste. Der Torhüter war nach rund einer halben Stunde Spielzeit zusammengebrochen, nachdem er sich zuvor immer wieder an Kopf und Hals gegriffen hatte.
Vorangegangen war in der 14. Minute eine Situation, die wohl zu dem Unwohlsein geführt hatte. Haak wollte vor seinem Tor den Ball klären, bekam dabei aber das Knie eines Gegenspielers an den Hinterkopf. Dem Vernehmen nach soll sich dabei ein Nerv eingeklemmt haben, der schmerzhaft in den Kiefer ausgestrahlt hat. „Er ist dann eine Viertelstunde später zu Boden gesackt”, schildert Studtrucker die dramatische Szene. Der Keeper war zwar vor Ort schnell wieder bei Bewusstsein und ansprechbar, wurde aber nach halbstündiger Spielunterbrechung mit dem Notarztwagen zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Dor gab es Entwarnung. Am Samstag konnte der Torwart die Klinik bereits wieder verlassen. Das Spiel wird aller Voraussicht nach zeitnah wieder angesetzt.