Gaming – Stundenlanges Zocken oder ist es mehr? | Amberg24

vor 7 Stunden
Es gibt viele Klischees, wenn es um das Thema Gaming geht. Beim Pixel-Blast Festival in Amberg wird Gaming von einer ganz anderen Seite gezeigt. (Symbolbild: Oliver Berg/dpa)
Es gibt viele Klischees, wenn es um das Thema Gaming geht. Beim Pixel-Blast Festival in Amberg wird Gaming von einer ganz anderen Seite gezeigt. (Symbolbild: Oliver Berg/dpa)
Es gibt viele Klischees, wenn es um das Thema Gaming geht. Beim Pixel-Blast Festival in Amberg wird Gaming von einer ganz anderen Seite gezeigt. (Symbolbild: Oliver Berg/dpa)
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Es gibt viele Klischees, wenn es um das Thema Gaming geht. Beim Pixel-Blast Festival in Amberg wird Gaming von einer ganz anderen Seite gezeigt. (Symbolbild: Oliver Berg/dpa)

Gaming – Stundenlanges Zocken oder ist es mehr?

Gaming ist Zeitverschwendung und macht süchtig. Das sind nur wenige Klischees, wenn es um das Thema Computerspiele geht. Beim Pixel-Blast Festival kannst du vielleicht eine Seite des Gamings entdecken, die du noch nicht kanntest.

In fremde Welten abtauchen, Herausforderungen meistern, sogar eigene Spiele entwickeln. Gaming kann vielseitig sein. Das soll das Pixel-Blast Gaming Festival in Amberg zeigen. Dafür sind verschiedene Messestände und Workshops geplant, unter anderem mit den drei Workshop-Leitern Christian Kreil, Tanja Hanelt und Manuel Reimer. „Wir wollen vom Klischee Ballerspiele weg”, sagt Manuel Reimer. Er ist Gründer und Vorstand des yro-Esport e.V. und organisiert beim Pixel-Blast das League of Legends-Turnier.

Gaming als Gemeinschaft

Mit seiner Arbeit möchte Reimer verbreitete Klischees über Gaming aufbrechen. Häufig werde das Thema vor allem mit Ballerspielen verbunden. Bei vielen Spielen, darunter auch League of Legends, spielen Teamarbeit, Disziplin und strategische Entscheidungen eine wichtige Rolle. Für Reimer steht vor allem die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Über das Gaming entstehen Kontakte, die weit über die eigene Region hinausgehen. „Von England bis in die Ukraine sind wir vernetzt“, erzählt er.

Mit der Drohne durch den Ring

Christian Kreil vom Medienzentrum T1 in Tirschenreuth begleitet das Drohnenrennen beim Festival. Dabei geht es vor allem darum, die Steuerung einer Drohne auszuprobieren und sie möglichst geschickt durch kleine Ringe und andere Hindernisse zu lenken.
Was zunächst einfach klingt, erfordert Übung und ein gutes Gefühl für die Steuerung. „Es geht um Spaß und darum, sich zu trauen“, beschreibt Kreil die Idee dahinter.
Für ihn liegt der Reiz vor allem in der Verbindung zwischen Spiel und echtem Leben. Die Technik wird nicht nur am Bildschirm bedient, sondern direkt ausprobiert. Wer die Drohne steuert, muss reagieren, ausprobieren und dazulernen.

Von der Zeichnung zum eigenen Spiel

Wie aus einer Idee ein eigenes Computerspiel werden kann, zeigt Tanja Hanelt, wissenschaftliche Referentin in der Pixelwerkstatt Amberg. Sie leitet beim Pixel-Blast den Programmier-Workshop „Level 1. Dein eigenes Spiel. Erste Schritte in die Welt der Spiele und Animationen“.

Hanelt sieht im Gaming viele Möglichkeiten, Kinder aktiv einzubeziehen.
Dabei können sie ganz unterschiedliche Fähigkeiten einsetzen und trainieren: Sie beschäftigen sich mit Sprache und Lesen, erkennen Muster, entwickeln logische Lösungswege und lernen, gemeinsam an einer Aufgabe zu arbeiten. Im Workshop werden analoge und digitale Ideen miteinander verbunden. So können die Teilnehmer*innen Figuren zunächst auf Papier malen, diese anschließend digitalisieren und daraus ein eigenes Spiel gestalten.

Neue Seiten entdecken

Daneben gibt es beim Festival noch ein KI-Duell, eine Live-Bühne für Interviews, ein Gaming-Quiz und mehr. Am 24. Oktober findet das Pixel-Blast von 11 bis 17 Uhr an der OTH Amberg statt. Du kannst dort vielleicht eine Seite des Gamings entdecken, die du bisher noch nicht kanntest.

 
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