Großkontrolle in der Oberpfalz: Polizei findet 200.000 Euro | Amberg24

vor 7 Stunden
Beim 11. Oberpfälzer Kontrolltag überprüft die Polizei rund 1000 Fahrzeuge. Auf der A 6 stellen Beamte über 200.000 Euro Bargeld sicher. (Symbolbild: Petra Hartl)
Beim 11. Oberpfälzer Kontrolltag überprüft die Polizei rund 1000 Fahrzeuge. Auf der A 6 stellen Beamte über 200.000 Euro Bargeld sicher. (Symbolbild: Petra Hartl)
Beim 11. Oberpfälzer Kontrolltag überprüft die Polizei rund 1000 Fahrzeuge. Auf der A 6 stellen Beamte über 200.000 Euro Bargeld sicher. (Symbolbild: Petra Hartl)
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Beim 11. Oberpfälzer Kontrolltag überprüft die Polizei rund 1000 Fahrzeuge. Auf der A 6 stellen Beamte über 200.000 Euro Bargeld sicher. (Symbolbild: Petra Hartl)

Großkontrolle in der Oberpfalz: Polizei findet 200.000 Euro

Bei einer großangelegten Verkehrskontrolle in der gesamten Oberpfalz überprüfen über 300 Polizisten rund 1000 Fahrzeuge. Auf der Autobahn A 6 machen die Beamten dabei einen überraschenden Fund. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Ein Großeinsatz der Polizei in der gesamten Oberpfalz hat am Donnerstag zu zahlreichen Anzeigen und einem bemerkenswerten Fund geführt. Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz mitteilt, waren beim elften Oberpfälzer Kontrolltag über 300 Beamte im gesamten Regierungsbezirk im Einsatz, um die Verkehrssicherheit insbesondere auf Landstraßen zu erhöhen.

Für eine Überraschung sorgte die Kontrolle eines Autos auf der Autobahn A 6 am Parkplatz Ulrichsberg. Gegen 12 Uhr stoppten die Beamten dort einen Dodge Ram. Im Fahrzeug entdeckten sie eine Reisetasche, in der sich etwas mehr als 200.000 Euro Bargeld befanden. Da die Insassen keine schlüssigen Angaben zur Herkunft des Geldes machen konnten, stellten die Polizisten die Summe sicher. Die Kriminalpolizei Weiden ermittelt nun wegen des Verdachts der Geldwäsche. Der 45-jährige Besitzer der Tasche muss laut Polizei nachweisen, woher das Geld stammt, bevor dieses wieder ausgehändigt werden kann.

1000 Fahrzeuge kontrolliert

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte an diesem Tag rund 1000 Fahrzeuge und etwa 1500 Personen. Ein Schwerpunkt lag auf der Geschwindigkeitsüberwachung, bei der rund 650 Anzeigen und Ordnungswidrigkeiten geahndet wurden. Zudem stellten die Beamten in neun Fällen fest, dass Fahrer unter dem Einfluss von Rauschmitteln standen. 28 Personen waren nicht angeschnallt, und 35 Fahrer nutzten unerlaubt ihr Handy. Aufgrund technischer Mängel musste in 24 Fällen die Weiterfahrt untersagt werden.

Im Bereich des Schwerverkehrs kontrollierten die Einsatzkräfte etwa 200 Fahrzeuge. Dabei wurden in rund 50 Fällen Verstöße gegen Vorschriften der Ladungssicherung, des Fahrpersonalrechts, des Gefahrgutrechts sowie des Güterkraftverkehrsrechts festgestellt und zur Anzeige gebracht. Ebenfalls wurde der grenzüberschreitende Personen- und Güterverkehr intensiv überprüft – etwa auf der A3 am Parkplatz Hüttberg.

An der Aktion waren neben der Polizei auch der Zoll, das Bundesamt für Logistik und Mobilität, die Staatsanwaltschaft, das Veterinäramt und das Technische Hilfswerk beteiligt. In Regensburg informierte die Polizei zudem an einem Stand am Neupfarrplatz über die sichere Nutzung von E-Scootern.

 
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