Sieben Brände an einem Tag: Viel Arbeit für Feuerwehren im Landkreis Amberg-Sulzbach | Amberg24

Vegetationsbrände im Landkreis Amberg-Sulzbach sorgen wie h9ier in Schnaittenbach für einen Dauereinsatz der Feuerwehren.  (Bild: KBM Michael Werner)
Vegetationsbrände im Landkreis Amberg-Sulzbach sorgen wie h9ier in Schnaittenbach für einen Dauereinsatz der Feuerwehren. (Bild: KBM Michael Werner)
Vegetationsbrände im Landkreis Amberg-Sulzbach sorgen wie h9ier in Schnaittenbach für einen Dauereinsatz der Feuerwehren. (Bild: KBM Michael Werner)
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Vegetationsbrände im Landkreis Amberg-Sulzbach sorgen wie h9ier in Schnaittenbach für einen Dauereinsatz der Feuerwehren. (Bild: KBM Michael Werner)

Sieben Brände an einem Tag: Viel Arbeit für Feuerwehren im Landkreis Amberg-Sulzbach

Im Landkreis Amberg-Sulzbach haben sieben Vegetationsbrände die Feuerwehren gefordert. Dank des schnellen Eingreifens konnten größere Schäden verhindert werden.

Die anhaltende Trockenheit und sommerliche Temperaturen haben am Mittwoch, 29. Juli, zu sieben Vegetationsbränden im Landkreis Amberg-Sulzbach geführt. Die Feuerwehren waren innerhalb weniger Stunden im Dauereinsatz, um Flächen-, Wald- und Vegetationsbrände zu bekämpfen, so die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach in einer Pressemitteilung.

Bereits um 8.42 Uhr wurden die Einsatzkräfte nach Auerbach alarmiert, wo ein gelöschtes Lagerfeuer erneut zu rauchen begann. Eine Stunde später rückten sie nach Hirschau aus, wo eine ehemalige Lagerfeuerstelle wieder aufflammte und rund zwei Quadratmeter Waldboden brannten.

Im weiteren Tagesverlauf folgten Brände auf Feldern und Stoppelflächen. In Sulzbach-Rosenberg gerieten mehrere Quadratmeter eines Feldes in Brand. Kurz darauf wurden die Feuerwehren nach Poppenricht alarmiert, wo sich während Erntearbeiten ein Feldbrand entwickelt hatte. Glutnester in einem Mähdrescher wurden entdeckt, und das Fahrzeug wurde vorsorglich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Wenig später musste die Feuerwehr erneut nach Poppenricht ausrücken, um einen Stoppelfeldbrand zu löschen. Am Nachmittag folgten weitere Brände in Schnaittenbach und Krickelsdorf, die schnell unter Kontrolle gebracht wurden.

Im Einsatz standen die Feuerwehren aus Auerbach, Ehenfeld, Hirschau, Weiher, Sulzbach, Großalbershof, Poppenricht, Traßlberg, Rosenberg, Schnaittenbach, Holzhammer sowie Gebenbach-Kainsricht. Kreisbrandrat Christof Strobl lobte die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte: „Es zeigt sich, wie schnell sich die Trockenheit bemerkbar macht. Unsere Feuerwehren konnten bei allen Einsätzen sehr schnell eingreifen und Schlimmeres verhindern.“

Besonders hervorzuheben ist laut Kreisbrandinspektion die Zusammenarbeit mit den Landwirten, die mit Traktoren und Grubbern halfen, die Brandflächen einzugrenzen. Diese Unterstützung ist bei Vegetationsbränden ein wichtiger Bestandteil der erfolgreichen Brandbekämpfung. Die Kreisbrandinspektion dankt allen eingesetzten Feuerwehrleuten angesichts der aus ihrer Sicht hervorragenden Arbeit bei hohen Temperaturen.

Die aktuelle Wetterlage sorgt weiterhin für eine hohe Wald- und Vegetationsbrandgefahr. Für Teile der Oberpfalz gilt derzeit eine hohe Waldbrandgefahrenstufe. Die Regierung der Oberpfalz hat Luftbeobachtungsflüge zur frühzeitigen Erkennung möglicher Waldbrände angeordnet. Die Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach appelliert an die Bevölkerung, besonders umsichtig zu handeln. Offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe sollte unterbleiben. Auch achtlos weggeworfene Zigarettenkippen, heiße Fahrzeugteile auf trockenem Untergrund oder Funkenflug können Brände auslösen. Bereits bei kleinsten Rauchentwicklungen sollte unverzüglich der Notruf 112 verständigt werden.

 
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