Wer steht bei der Oberbürgermeisterwahl am 8. März in Amberg zur Wahl? Welche Themen treiben sie an? Wir stellen den Kandidat*innen eure Fragen. Für die ÖDP tritt der 58-jährige Franz Badura an.
„Mein Name ist Franz Badura, ich bin Jahrgang 1968, verheiratet, Papa einer 16-jährigen Tochter, Trompeter, Musikschullehrer und Ihr dritter Bürgermeister.”
„Ich habe schon mein ganzes Berufsleben mit Kindern und Jugendlichen zu tun, als Musikschulleiter. Dadurch bin ich, glaube ich, jung geblieben und deswegen ist das eine gute Wahl.”
„Amberg ist für mich meine Heimatstadt. Hier bin ich geboren, zur Schule gegangen. Und es ist eine der schönsten Städte in Bayern.”
„Also, ich gehe gerne mal essen. Zur Taverna Syrtaki, zum Griechen in die Regierungsstraße, oder zum Bruckmüller. Oder dann auch auf ein Bierchen ins Killywilly oder ins Bootshaus, wo ich einen sehr, sehr schönen Stammtisch habe.”
„Die Amberger Eishalle möchte ich so erhalten wie sie jetzt für den Gebrauch, also Eishockey, Sport, Eiskunstlauf und für den Freizeitlauf, hergerichtet ist. Wir haben ja da auch erst kürzlich was gemacht seitens der Stadt und das soll auf jeden Fall erhalten werden.”
„Mir ist bewusst, dass die Proberäume im 500 jetzt wegfallen. Und ich bin auf jeden Fall ganz stark motiviert, hier neue Probemöglichkeiten, womöglich draußen im Leopoldkasernengelände, wieder einzurichten.”
„Das Kulturangebot der Stadt Amberg ist nach meiner Meinung, ich bin ja selber Musiker und Künstler, sehr gut. Und das muss in der Breite und in der Vielfalt wirklich erhalten werden. Und dafür werde ich mich stark einsetzen.”
„Aus meiner Sicht ist Amberg bereits eine fahrradfreundliche Stadt. Wir sind ja dabei, sukzessive mit 500.000 Euro pro Jahr das weiter auszubauen, das Radwegenetz. Aber hier sind wir wirklich auf einem guten Weg. Und wir sind ja Teil des Fünf Flüsse Radwegs. Insofern ist es eine fahrradfreundliche Stadt.”
„Die einfachste Lösung ist, Sie wählen mich als Ihren Oberbürgermeister, mit meinem Handicap. Bei einer starken Sehbehinderung bin ich quasi die gelebte Inklusion.”
„Stadtrundfahrer würde ich stärker kontrollieren und dann auch wirklich die Ordnungswidrigkeiten ahnden. Und dann kann man es denke ich auch in den Griff bekommen.”
„Die Straßenreparaturen, das ist so ein Thema wie ich die Schulen sanieren. Das ist ein ständiges Tun. Wir können nur eine nach der anderen machen. Wenn man hinten fertig ist, fangen wir vorne wieder an.”